Kein Display. Kein Kompromiss.

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FREKIwear
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Kein Display. Kein Kompromiss.

Beitrag von FREKIwear »

Kein Display, Kein Kompromiss.

Was, wenn eure Lieblingsuhr Puls, Schlaf und Aktivität erfassen könnte – ohne dass man ihr irgendetwas ansieht? Kein Smartwatch-Display, kein Modul unter dem Gehäuse, keine Veränderung am Look.

Genau daran arbeite ich gerade: FREKI – ein Uhrenarmband aus Leder, Stahl oder Titan, das die gesamte Technik unsichtbar im Band trägt. Von außen ein klassisches Premium-Band, innen ein stiller Begleiter. Benannt nach Odins Wolf: stark, treu, immer da, kaum zu sehen.

Noch ist es Entwicklung (Marktstart 2027). Ich bin der Gründer und freue mich über jede ehrliche Reaktion aus der Community.

Benjamin von frekiwear.de
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Thomas H. Ernst
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Re: Kein Display. Kein Kompromiss.

Beitrag von Thomas H. Ernst »

Gibt es da nicht schon Smart-Ringe die das können?

Ich glaube, die meisten hier möchten sich nicht rund um die Uhr mehr Funkwellen aussetzen als unbedingt nötig bzw. unvermeidbar. Unter anderem sind gerade deshalb mechanische Uhren bei den meisten hier so beliebt. Für alle anderen gibt es halt schon genügend Smartwatches die sehr leistungsfähig sind und darüber hinaus noch einen Mehrwert bieten.

Grundsätzlich finde ich die Idee mit dem Armband nicht schlecht, ich bezweifle allerdings, dass der Markt so viel hergibt um mit nur diesem Produkt ein tragfähiges Geschäft aufzubauen.
Grüsse Thomas
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Re: Kein Display. Kein Kompromiss.

Beitrag von FREKIwear »

Hallo Thomas,

berechtigter Einwand, es gibt Ringe, es gibt nur Armbänder, FREKI soll jedoch gezielt eben den Träger der Mechanischen Uhr ansprechen, seine Uhr bleibt erhalten, das Uhrenarmband wird Smart. Er kann seine Uhr tragen und hat trotzdem den Vorteil ein Smartwatch!

Kein weiteres Armband oder einen Ring. Ein Uhrenarmband eben ;)

Lieben Gruß
Benjamin von frekiwear.de

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hart-metall
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Re: Kein Display. Kein Kompromiss.

Beitrag von hart-metall »

FREKIwear hat geschrieben: 17 Jul 2026, 19:46 Kein weiteres Armband oder einen Ring. Ein Uhrenarmband eben ;)
Was aber in jedem Falle "anders" aussehen wird als jedwedes Original.

Insofern sehe ich da einen Interessenskonflikt:

- der Käufer einen teuren Uhr will das Originalarmband
- der Käufer einer billigen Uhr wird nicht so viel zusätzlich ausgeben wollen... vor allem, weil es am Ende des Tages ein Verschleißteil ist..
Ciao - Peter

Bitte verzeih, aber ich lese in einem Uhrenforum lieber über Uhren als über Leute, die gerne welche hätten.
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Re: Kein Display. Kein Kompromiss.

Beitrag von FREKIwear »

Hallo Peter,

zum Interessenskonflikt – der löst sich auf, wenn man zwei Annahmen lockert.

Erstens „der Käufer einer teuren Uhr will das Originalarmband“. Für Festband-Uhren, Oyster und Co., stimmt das – da ergibt FREKI schlicht wenig Sinn, das gebe ich offen zu. Für alles, was auf Band läuft, stimmt es aber gerade nicht: Der ganze Aftermarkt von Camille Fournet bis Hirsch lebt davon, dass Leute ihre teuren Uhren eben nicht nur auf dem Originalband tragen. Wer seine JLC oder Panerai ohnehin mal auf ein anderes Leder legt, ist die Zielgruppe.

Zweitens „der Käufer einer billigen Uhr“. Der ist gar nicht gemeint. FREKI zielt nicht auf die 150-Euro-Uhr, sondern auf den, der eine schöne Uhr hat und Daten will, ohne dafür eine Smartwatch anzuschnallen. Für den Billiguhr-Käufer hast du recht – der rechnet das nicht, und das muss er auch nicht.

Bleibt die dritte Gruppe, die in deiner Aufstellung fehlt: der Bandwechsler, der Tracking will und Plastik am Handgelenk ablehnt. Ob die groß genug für ein tragfähiges Geschäft ist, ist die offene Frage – die kann ich noch nicht beweisen, dafür gibt es die Kickstarter-Phase. Aber sie fällt nicht zwischen deine zwei Stühle, sie sitzt einfach auf einem dritten.

Dass ein FREKI-Band „anders“ aussieht als das Original: ja, klar, es ist ein FREKI-Band, kein Nachbau. Ob es für sich gut aussieht, ist die Messlatte, an der das Ganze steht oder fällt – da mache ich mir keine Illusionen.

Zum letzten Satz: völlig legitim, ein Uhrenforum ist für Uhren da. Nur entsteht das hier nicht aus „hätte gern eine Uhr“, sondern aus dem Gegenteil – aus dem Wunsch, die Uhren, die man hat, weiter zu tragen statt sie gegen eine Smartwatch zu tauschen. Wenn dir das trotzdem zu viel Produkt und zu wenig Uhr ist, kann ich das nachvollziehen; dann ist der Faden nichts für dich, und das ist okay.

Viking regards
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hart-metall
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Re: Kein Display. Kein Kompromiss.

Beitrag von hart-metall »

FREKIwear hat geschrieben: 19 Jul 2026, 00:14 Bleibt die dritte Gruppe, die in deiner Aufstellung fehlt: der Bandwechsler
Die habe ich klar unterschlagen - da hast Du vollkommen Recht, Benjamin.

Nur: die sprichst Du durch das Fehlen von 24 mm Stegbreite gar nicht an. Denn für mich sind das vor allem die Paneristi, die siebenunddrölfzich Bänder haben und ständig wechslen...

Wäre vielleicht noch eine Option...
Ciao - Peter

Bitte verzeih, aber ich lese in einem Uhrenforum lieber über Uhren als über Leute, die gerne welche hätten.
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Thomas H. Ernst
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Re: Kein Display. Kein Kompromiss.

Beitrag von Thomas H. Ernst »

FREKIwear hat geschrieben: 19 Jul 2026, 00:14 Für Festband-Uhren, Oyster und Co., stimmt das – ...
Eine Oyster ist keine "Festbanduhr", so etwas gibt es m.E. praktisch nicht. Die Hörner sind wie bei jedem klassischen Uhrengehäuse konstruiert und die Metallbänder lassen sich einfach mit dem Federsteg entfernen.

Was Du vermutlich meinst, sind Uhren mit integriertem Band bzw. mit proprietären Bandanstössen, wie z.B. bei den Audemars Piguet Royal Oak, Patek Philippe Nautilus oder bei Hublot. Die Liste ist beliebig erweiterbar und beginnt schon bei günstigen Citizen Modellen.

Was den Aftermarkt angeht: Die genannten Hersteller sind einerseits oft Erstausrüster und bieten andererseits Armbänder an die sich möglichst wenig von diesen Bändern unterscheiden. Der Kunde will nicht, dass man dem Band ansieht, dass es nicht das teure Original ist. So funktioniert Luxus halt.

Letztendlich wird es darauf ankommen, wie stark das Band das Gesicht der Uhr verändert, die kleine Grafik ist ja nicht sehr aussagekräftig. Erst wenn mal ein seriennaher Prototyp an einigen Uhrenmodellen zur Verfügung steht, wird sich zeigen ob die Idee Anklang findet.

Hoffen wir mal, dass beim Stromverbrauch der Name nicht Programm ist. :whistling:
Grüsse Thomas
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Paulchen
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Re: Kein Display. Kein Kompromiss.

Beitrag von Paulchen »

Für mich wäre das nichts, aber unabhängig davon wünsche ich dir viel Erfolg.

Wilhelm (watch-watcher) veranstaltet ganz in deiner Nähe 4x im Jahr ein Uhrentreffen.
Dazu werden immer mal wieder (kleinere) Hersteller eingeladen, die dort ihre Modelle präsentieren.
Vielleicht wäre das was für dich, denn die Anwesenden sind in der Uhrencommunity sehr gut vernetzt.
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Re: Kein Display. Kein Kompromiss.

Beitrag von FREKIwear »

hart-metall hat geschrieben: 19 Jul 2026, 10:23
FREKIwear hat geschrieben: 19 Jul 2026, 00:14 Bleibt die dritte Gruppe, die in deiner Aufstellung fehlt: der Bandwechsler
Die habe ich klar unterschlagen - da hast Du vollkommen Recht, Benjamin.

Nur: die sprichst Du durch das Fehlen von 24 mm Stegbreite gar nicht an. Denn für mich sind das vor allem die Paneristi, die siebenunddrölfzich Bänder haben und ständig wechslen...

Wäre vielleicht noch eine Option...
Hallo Peter,

der Einwand sitzt: Wenn ich die Bandwechsler als Zielgruppe nenne, ist der Paneristi mit seinen siebenunddrölfzig Straps der Prototyp davon – und den erreiche ich mit 18/20/22 mm tatsächlich nicht. Da klafft eine Lücke zwischen dem, was ich als Zielgruppe beschreibe, und dem, was das Startset abdeckt. Fairer Treffer.

Zwei Dinge dazu:

24 mm ist nicht im Startset, aber genau die Art Erweiterung, die früh Sinn ergibt – und dein Argument schiebt sie nach oben. Nicht nur, weil es den wechselfreudigsten Teil der Szene öffnet, sondern weil große Panerai-Gehäuse mit dickem Band auch technisch der ideale Träger sind: Je mehr Bandvolumen, desto leichter verschwindet die Elektronik. Panerai ist für FREKI also Markt und Konstruktion zugleich der Idealfall.

Der ehrliche Vorbehalt: Jede Stegbreite ist eine eigene Variante mit eigenem Werkzeug und Lager, deshalb kommen Breiten bewusst nacheinander, nicht alle auf einmal. Ein Datum verspreche ich dir also nicht. Aber 24 mm steht damit klar auf der Liste – und du hast gerade den besten Grund dafür geliefert.
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Re: Kein Display. Kein Kompromiss.

Beitrag von FREKIwear »

Thomas H. Ernst hat geschrieben: 19 Jul 2026, 11:41
FREKIwear hat geschrieben: 19 Jul 2026, 00:14 Für Festband-Uhren, Oyster und Co., stimmt das – ...
Eine Oyster ist keine "Festbanduhr", so etwas gibt es m.E. praktisch nicht. Die Hörner sind wie bei jedem klassischen Uhrengehäuse konstruiert und die Metallbänder lassen sich einfach mit dem Federsteg entfernen.

Was Du vermutlich meinst, sind Uhren mit integriertem Band bzw. mit proprietären Bandanstössen, wie z.B. bei den Audemars Piguet Royal Oak, Patek Philippe Nautilus oder bei Hublot. Die Liste ist beliebig erweiterbar und beginnt schon bei günstigen Citizen Modellen.

Was den Aftermarkt angeht: Die genannten Hersteller sind einerseits oft Erstausrüster und bieten andererseits Armbänder an die sich möglichst wenig von diesen Bändern unterscheiden. Der Kunde will nicht, dass man dem Band ansieht, dass es nicht das teure Original ist. So funktioniert Luxus halt.

Letztendlich wird es darauf ankommen, wie stark das Band das Gesicht der Uhr verändert, die kleine Grafik ist ja nicht sehr aussagekräftig. Erst wenn mal ein seriennaher Prototyp an einigen Uhrenmodellen zur Verfügung steht, wird sich zeigen ob die Idee Anklang findet.

Hoffen wir mal, dass beim Stromverbrauch der Name nicht Programm ist. :whistling:
Hallo Thomas,

die Korrektur nehme ich an, sie ist präzise: „Festband“ war schlampig. Eine Oyster hat normale Hörner und Federstege, die kommt problemlos aufs Wechselband. Gemeint ist die Kategorie mit integriertem Band bzw. proprietärem Anstoß – Royal Oak, Nautilus, Hublot, und wie du sagst runter bis zu manchen Citizen. Genau dort ergibt FREKI keinen Sinn.

Der stärkere Punkt ist der zum Aftermarkt, und da hast du für einen großen Teil des Luxussegments recht: Wer sein Band tauscht und dabei will, dass niemand den Unterschied zum Original sieht, für den ist ein sichtbar eigenständiges Band das Gegenteil dessen, was er sucht. Diesen Kunden bediene ich nicht, und ich will es auch nicht vorgeben.

FREKI zielt auf die andere Wechsler-Kultur – die, für die das Band ohnehin Ausdruck ist und nicht Tarnung. Der Paneristi, der Flieger- und Toolwatch-Träger, der offen zwischen Ledern und Textilien wechselt. Da ist ein Band, das erkennbar es selbst ist, kein Makel. Ob das trägt, entscheidet sich aber genau an deinem letzten Sachpunkt: wie stark das Band das Gesicht der Uhr verändert. Die Grafik taugt dafür nichts, das gebe ich offen zu – das zeigt erst ein seriennaher Prototyp an echten Uhren. Bis dahin ist alles Behauptung.

Und der Kalauer sitzt: Freki heißt „der Gierige“. Genau deshalb steckt im Kern ein nRF52840 mit konsequenten Schlafmodi statt eines hungrigen Prozessors – der Wolf soll auf Diät bleiben. Die fünf bis sieben Tage sind das Ziel, an dem ich mich messen lassen muss; versprochen ist es erst, wenn der Prototyp es zeigt.

Grüsse
Benjamin
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Thomas H. Ernst
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Re: Kein Display. Kein Kompromiss.

Beitrag von Thomas H. Ernst »

FREKIwear hat geschrieben: 19 Jul 2026, 15:12 Und der Kalauer sitzt: Freki heißt „der Gierige“.
[Klugscheissmodus]
Geri war der "Gierige", Freki war der "Gefrässige". :whistling:
[/Klugscheissmodus]

Ich bin jedenfalls auf die ersten Prototypen gespannt. 😊
Grüsse Thomas
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Re: Kein Display. Kein Kompromiss.

Beitrag von Don Tomaso »

Ich würde kein Armband wollen, dass mir dauernd den Schlaf- oder Erholungsmodus vorrechnet oder die Herzfrequenz analysiert. Meine Uhr bleibt doof.
Gruss

Thomas

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Re: Kein Display. Kein Kompromiss.

Beitrag von o.v.e »

Also im wesentlichen ein "Fitness-Tracker", der nicht so bescheuert aussieht? Ich könnte mir schon vorstellen, dass es hierfür einen Markt gibt. Mein Ding wäre es auch nicht. Wobei ich ja durchaus offen für solche Experimente bin. Ich gehörte auch zu den armen Idioten, die der ersten "Sequent Supercharger" eine Chance gegeben haben. Das Scheißteil verlor irgendwann unwiederbringlich die Verbindung zur App...
Nachts trage ich allerdings garantiert keine Uhr. Aber auch da gibt es ja andere Meinungen zu.
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hart-metall
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Re: Kein Display. Kein Kompromiss.

Beitrag von hart-metall »

o.v.e hat geschrieben: 21 Jul 2026, 07:14 Ich gehörte auch zu den armen Idioten, die der ersten "Sequent Supercharger" eine Chance gegeben haben. Das Scheißteil verlor irgendwann unwiederbringlich die Verbindung zur App...
Keine Verallgemeinerung, bitte.

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Meine kleine versieht täglichen ihren Job - ohne mullen und knullen. Seit ein paar Jahren hat meine Frau auch ein.

Als solches gibt es nur wenige Uhren, die mich so lange begleitet haben... die Junghans Max Bill, da ein Geschenk zum 40sten... die Große Inge... da ist die Sequent quasi schon auf Platz drei...
Ciao - Peter

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Re: Kein Display. Kein Kompromiss.

Beitrag von o.v.e »

Mag sein, das ist aber schon die zweite Generation. :mrgreen:
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